Bossa Nova Affair
Mit
swingendem Samba und sensiblen Bossa Nova-Interpretationen, die an laue
Sommernächte, warmen Sommerregen, kühle Cocktails und das Brasilien der
60er Jahre erinnern, entführt diese Musik in eine magische Welt aus
Klang und Farbe. Die märchenhaft Stimme Lisa Wahlandts wird von Mulo
Francels extravagantem Saxofonspiel charmant umgarnt. Bossa Nova Affair -
so der Titel ihrer aktuellen CD - verträumt und sinnlich, mal
verspielt, mal voller Sehnsucht und einem Hauch von Melancholie.
CD-Tipp Bossa Nova Affair
Das erste Duo-Projekt
von Lisa Wahlandt und dem Saxophonisten Mulo Francel nach langjähriger
Zusammenarbeit mit Mind Games widmet sich auch hier wieder der alten
Liebe, dem Bossa. Dass das nie langweilig wird, dafür sorgen die
hervorragenden Musiker (D.D. Lowka, Walter Lang, Rüdiger Eisenhauer,
Christian Diener, Robert Wolf u.v.m.), allen voran die Wahlandt mit
ihrer sanften präzisen Stimme und die eigenwillige Titelauswahl. Neben
Bossa-Klassikern wie "Berimbau" oder "Voce e linda" stehen Traditionals
wie "Greensleeves", die Titelmelodie aus "Un homme et une femme" von
Francis Lai und Eigenkompositionen der beiden. Da wird (auf
Portugiesisch!) die weit entfernte und unerreichbare Liebe besungen "O
meu amor", und Mulo Francel schneidert Lisa den Song "As everybody sees
I'm oldfashioned" auf den Leib. Warme Musik für kalte Winterabende am
Kamin.
(Ursula Gaisa, Jazzzeitung, November 2002)
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Lisa Wahlandt & Mulo Francel - "Bossa Nova Affair"
Glaubt
man geläufigen Gerüchten, so sind Jazz und Samba die Eltern des Bossa
Nova. Und richtig, da sind ohrenscheinliche Ähnlichkeiten: Ein dem Samba
entlehnter Rhythmus und jazzartige Harmonie- und Melodieentwicklungen.
Das weiß jeder! Natürlich, das Kind ist längst groß, ist selbstständig
und natürlich fähig zu eigenen Affären - Bossa Nova Affairs.
Auf
diesem Album ist nicht ausschließlich die 'Freundschaft der Musikstile'
gemeint, sondern auch die zwischen der Prinzessin der Stimme, Lisa
Wahlandt, und ihrem Prinzen des Rhythmus, Mulo Francel. Selbstredend
steht Wahlandt im Vordergrund der Combo; Ihre Stimme ist schnörkellos,
warm und enorm einfühlsam. Neben "their fabulous Bossa Band" steht ihr
Francel als Saxophonist und Arrangeur zur Seite. Vor wie hinter dem
Instrument überzeugt er durch Phantasie und Freude am Spiel. Über die
Ausführung hinaus, stammen einige Songs aus den Händen der Königskinder
selbst.
Die Scheibe im Ganzen sucht nach ausgegleichenden
Momenten: Songs von anderen folgen eigene, dynamischen folgen langsame,
unbekannten bekannte und dem Bossa näherstehende entferntere. Diesem
Gemisch gibt die verwandte Besetzung Zusammenhalt, die
Unaufdringlichkeit des Vortrages und vor allem die Hingabe, mit der die
Songs arrangiert und vorgetragen werden. Dabei wird sich einem Stück von
Wahlandt, wie etwa 'O Meu Amor', in gleicher Weise fürsorglich
angenommen, wie dem Klassiker 'Un Homme Et Une Femme' von Francis Lai.
Alles
in allem überzeugt die CD schließlich durch Professionalität und
unterschwellige Gelassenheit, die nie teilnahmslos ist, sondern ein
Selbstbewusstsein erkennen lässt, das man gerne zubilligen möchte.
Dementsprechend überzeugt auch die Musik - da könnten die Eltern stolz
sein!
(Jazzdimensions, Jan Lautenbach)
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Agua de beber (Jobim)
So danco samba (Jobim)
Telephone Song (Menescal)
No One Like You (Wahlandt)
Corcovado (Jobim)
Orfeo Negro (Bonfa)
O Pato (Silva, Teixeira)
Paixao (Francel, Wahlandt)
Dindi (Jobim)
Voce e eu (Lyra, de Moraes)
Bim Bom (Gilberto)
E luxo so (Barroso)
How Insensitive (Jobim)
Girl From Ipanema (Jobim)
Agua de beber (Reprise)